home paket links interna bilderservice
zeitung gemeinde heiter news mail


Ab 23 Uhr die Zeitung von morgen lesen

Veröffentlicht wird jeweils nur ein Bericht.
Ein Abo von „Der neue Tag“ lohnt sich also!

Falls eine alte überholte Version dieser Seite angezeigt wird,
benutzen Sie bitte die "Aktualisieren-Funktion" Ihres Browsers.

DER NEUE TAG
Ausgabe 4. / 5. September 2010




Er gibt die Richtung vor und auf ihn hören die jungen Schützen: Toni Vogl (links) versteht es, mit seinen Schützlingen umzugehen. Gleichzeitig ist er aber auch stolz auf das Engagement, das sie an den Tag legen. Inzwischen verstärken einige sogar schon die erste Mannschaft.

Flossenbürg. (nm) Die intensive Aufbauarbeit der zurückliegenden beiden Jahre lohnte sich. Bei den Burgschützen gibt es inzwischen einen Stamm von mehr als zehn jungen Leuten, die mit außergewöhnlichen Leistungen imponieren. In Kürze beginnt für sie der Wettkampf-Alltag. Zudem stehen Einsätze in der ersten Mannschaft an.

Toni Vogl ist mit dem Engagement seiner Schützlinge mehr als zufrieden. Wenn er bescheiden meint, „Es passt“, dann lässt sich das als kaum noch zu übertreffendes Kompliment einordnen. Für Lob und Zufriedenheit gibt es genügend Anlass. Immerhin schafften die Nachwuchs-Sportler den Aufstieg in die A-Klasse. Für den anstehenden Start in neue Saison wurde zusätzlich eine zweite Mannschaft gemeldet: „Das Potenzial ist da.“

Reisen müssen beide Teams nicht. Die Rundenfernwettkämpfe ermöglichen es, dass die kleinen Scheiben nur zu Hause, auf dem Schießstand im Rathaus, ins Visier genommen werden. Bei den Gegnern läuft das zur gleichen Zeit ebenso ab. Zwischenzeitlich fiel der Startschuss für das Vorbereitungstraining. Vogl forderte seine Schützlinge auf, die Chance, Können und Talent im Vorfeld der Saison weiter auszubauen, nicht zu unterschätzen: „Nur so werden sich auch die von allen erhofften Erfolgserlebnisse einstellen.“

Neue Interessenten („Einige junge Leute könnten wir schon noch brauchen“) dürfen jeden Freitag um 19 Uhr bei den Burgschützen vorbeischauen. Binden muss sich deshalb niemand: „Schnuppern ist erlaubt und erwünscht. Niemand muss gleich eine Entscheidung treffen. Und selbst wenn jemand auf Dauer bei uns bleibt, für Jugendliche gibt es bei den Burgschützen einen ermäßigten Beitrag.“ Keine Kosten fallen für den laufenden Schießbetrieb an. Der Verein stellt die Ausrüstung zur Verfügung und hat dafür heuer zwei zusätzliche Luftgewehre angeschafft.

Eine Bedingung fürs Mitmachen gibt es allerdings schon. Das Mindestalter liegt bei zwölf Jahren. Und wenn es um die Sportwaffen geht, nehmen es Vogl und die Verantwortlichen bei den Burgschützen ganz genau: „Dafür gibt es strenge Auflagen. Wir wollen darüber hinaus erreichen, dass zusätzlich zur Freude über den Sport Verantwortungsbewusstsein und Disziplin einen hohen Stellenwert einnehmen. Mit dieser Vorgabe sind wir auch bisher gut gefahren.“